MR-Neurografie

Die MR-Neurografie hat sich in den letzten Jahren als ergänzende Methode in der Diagnostik peripherer Neuropathien etabliert, da Nervenstrukturen mittels MR-Neurografie deutlich vom umgebenden Gewebe abgegrenzt werden können. Die wichtigsten diagnostischen Kriterien sind Kaliber, Kontinuität und das T2-Signal (Helligkeit) der Nerven, da praktisch jede akute Schädigung von Axon oder Myelinscheide zu einem erhöhten T2-Signal führt.

Um die Nervenstrukturen sowie die komplexe Anatomie optimiert darzustellen, werden die Untersuchungen an unseren 3-Tesla MRT Maschinen mit speziellen hochauflösenden 3-D-Sequenzen durchgeführt.

Häufige Anwendungen

  • Plexus brachialis
  • Plexus lumbosacralis
  • Nervus pudendus (z.b. Pudendusneuralgie)
  • Nervus ischiadicus (z.b. Split-Ischiadicus)
  • Sonographisch unklare Fälle und insbesondere die Diagnostik tiefer gelegener Nervenstrukturen
  • Traumatische Nervenverletzungen (Beurteilung der Kontinuität von Nervenstrukturen). Bei vollständig durchtrennten Nerven mit Nerombildung ist es für die weitere Therapie (z.B. Operation) wichtig, die Neuromstümpfe zu identifizieren.
  • Kaliberauftreibungen von Nerven bei traumatischen Nervenläsionen sowie auch bei Tumoren und verschiedenen Polyneuropathien
  • Pseudoneurom (Kompressionsneuropathien können in ausgeprägten Fällen vor der Kompressionsstelle zur deutlichen Nervenauftreibung) führen

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MRT und CT Institut | Ordination Dr. Christian Frisch
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